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Vorschule des Familienzentrums Maris Stella

Das letzte Jahr

Mit dem letztem Jahr im Kindergarten verbinden viele, dass die Kinder die Reife zur Schulfähigkeit erlangen und  ohne Versagensängste diesen Weg antreten können. Dies wird durch bestimmte Angebote gefördert. Die Schulprojekte werden alle unter dem Konzept durchgeführt „Neugierig machen auf viele Dinge des Lebens“.

 

Mehr erfahren können sie ausschließlich über das Spiel. Die Kinder hören und agieren aktiv bei unseren Angeboten, denn durch das eigene Tun verinnerlichen sie das Erlebte. Sie stellen Fragen  und lernen Dinge zu hinterfragen, wenn ihnen etwas unlogisch oder unklar ist. Das eigene Denken und Handeln wird angeregt.

             

   

Für die persönliche und soziale Entwicklung, sowie für sachbezogenes Denken und Handeln bietet das Freispiel eine gute Grundlage. Im täglichen Miteinander werden soziale Kompetenzen erworben und verfeinert.

Durch abwechslungsreiches Material und verschiedene Spielräume erleben und erfahren Kinder eine ganzheitliche Förderung im Spiel, ohne dass sie es bemerken. Jedes Kind hat sein eigenes Entwicklungstempo, bestimmte Vorliebem. Wir fördern die Kinder individuell oder in Kleingruppen.

Natürlich ist für die so genannten Schulkinder das letzte Jahr etwas Besonderes. Sie sind die Großen und genießen dadurch besondere Anerkennung der Jüngeren und haben auch schon mehr Freiräume. Sie dürfen z.B. in Kleingruppen allein und „unbeobachtet“ in anderen Räumen und auf dem Spielplatz gehen, wenn sie sich an die vorher vereinbarten Regeln halten.

Im letzten Jahr steht ihnen auch ein sogenannter „Schulkinder-Raum“ zur Verfügung. Hier finden sie Materialien, die sonst in den Räumen nicht vorhanden sind.  Z.B. Material aus dem Haushalt mit denen man Experimente durchführen kann, Schreib – und Rechenspiele, Konstruktionsmaterial.

Unsere besonderen Angebote für die „Schulkinder“ im letzten Jahr sind als längere Projekte über mehrere Wochen oder Monate ausgelegt und bauen aufeinander auf:

  • 11 Wochen gehen wir ins „ Zahlenland“ (Erfassen und erlernen von Mengen und geometrischen Formen. Erkennen der Zahlen von 1-10.
  • Regelmäßige Phantasie- und Traumreisen zum Erlernen von bewusster Entspannung
  • ABC- Geschichten (Erfassen von Lauten und einzelnen Buchstaben, gezieltes hören auf Anlaute, Sprachförderung, lernen mit allen 5 Sinnen = Hören, Fühlen, Schmecken, Sehen und Riechen
  • Naturwissenschaftliche Experimente mit der Ameise Fred und Paul. Wissensvermittlung mit einfachen Materialien experimentieren in der unbelebten Natur (Physik/Chemie)
  • Erstellen eines eigenen Faltbilderbuches erkennen, was aus einer einzigen geometrischen Figur alles entstehen kann, wenn man diese nur ein wenig abwandelt.
  • Gartenexperimente in der belebten Natur (Biologie)

Sie erlernen organisiertes Arbeiten, da sie für jedes Projekt eine Mappe anlegen.

Sie besuchen in den letzten Kindergartentagen die Grundschule, wo sie ihre Lehrer und Klassenräume kennenlernen. Die neuen Lehrer kommen auch zu uns in die Einrichtung um erste Kontakte zu knüpfen.

Vor der Einschulung findet das alljährliche Sommerfest statt, hier können die Kinder sich selber darstellen und ihre erlernten Fähigkeiten vor einem großen Publikum darbieten.

Höhepunkt ihres letzten Jahres ist das Abschiedsfest. Sie wirken beim Abschiedsgottesdienst  mit, welches Thema sie sich selber ausgesucht haben.  Es schließt sich eine Wanderung an, bei der sie die ABC –Geschichte noch einmal vertiefen können. Danach folgt eine aufregende Übernachtung in der Einrichtung. Am anderen Morgen erwarten die Kinder ihre Eltern zu einem gemeinsamen Frühstück.

 

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Unser vorwiegendes Ziel ist es, die Kinder durch all diese Angebote als gestärkte Persönlichkeiten ins Schulleben zu entlassen.